Landratsamt Alb-Donau-Kreis optimiert Verwaltungsstruktur

Auf dem Bild sind zwei arbeitende Personen zu sehen, die auf einem Laptop und einer Tastatur etwas eintippen. Es sind keine Gesichter zu sehen,.

„Mit der neuen Verwaltungsstruktur schaffen wir mehr Transparenz, verbessern die Arbeitsbedingungen und stellen das Landratsamt Alb-Donau-Kreis besser für die Zukunft auf. Die vergangenen Jahre – insbesondere die Herausforderungen der Corona-Pandemie – haben gezeigt, wie belastbar und anpassungsfähig unsere Verwaltung ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass wir in bestimmten Bereichen Strukturen optimieren müssen, um langfristig effizient, bürgerfreundlich und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Die Einführung von Sachgebietsleitungen und die Umbenennung der Fachdienste sind zwei entscheidende Schritte, um diesen Zielen gerecht zu werden“, erklärt Landrat Heiner Scheffold.

Zum 1. Mai 2025 tritt eine überarbeitete Organisationsstruktur im Landratsamt Alb-Donau-Kreis in Kraft. Die Reform beruht auf einer Analyse der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA), internen Organisationsüberlegungen und einer Mitarbeiterbefragung aus dem Jahr 2022. Beide Untersuchungen zeigten, dass die bisherigen Leitungsspannen in den Fachdiensten sehr groß waren, was eine zielgerichtete Steuerung erschwerte. Mit der Einführung einer zusätzlichen Führungsebene durch Sachgebietsleitungen sollen Aufgaben künftig besser verteilt und klare Ansprechpersonen benannt werden.
 
Durch die (Wieder-)Einführung der Sachgebietsleitungen wird eine transparentere und effizientere Arbeitsorganisation geschaffen. Die Führungsspannen werden optimiert und die Arbeitsbelastung besser verteilt, während die Hierarchie weiterhin flach, effizient und flexibel bleibt. Führungskräfte erhalten dadurch mehr Kapazitäten für strategische Aufgaben, während Teams besser unterstützt werden.
 
Aus „Fachdiensten“ werden „Ämter“ – verständlichere Verwaltungsstruktur für Bürgerinnen und Bürger
Neben der organisatorischen Anpassung erfolgt auch eine sprachliche Neuausrichtung: Die bisherigen Fachdienste werden in Ämter umbenannt. Der Begriff „Fachdienst“, der im Zuge der Verwaltungsreform 2005 eingeführt wurde, hat sich in der Praxis als erklärungsbedürftig erwiesen. Mit den neuen Bezeichnungen soll die Außenkommunikation verbessert werden: „Viele Menschen haben keine klare Vorstellung davon, was der ‚Fachdienst Soziale Dienste, Familienhilfe‘ macht. Die Bezeichnung ‚Jugendamt‘ hingegen ist bekannt und direkt verständlich. Mit der Umbenennung sorgen wir für mehr Transparenz und machen unsere Verwaltungsstrukturen für die Bürgerinnen und Bürger greifbarer“, so Landrat Scheffold.
 
Die Änderungen treten zum 1. Mai 2025 in Kraft. In den kommenden Wochen werden technische und visuelle Anpassungen umgesetzt, darunter die Aktualisierung des Besucherleitsystems, der Türbeschilderungen, der Homepage sowie der Briefköpfe.